Ehrenämter
Ehrenamtliche Tätigkeiten
1996 wurde unser Sohn Klaus an der Schule Zitzewitzstraße eingeschult. Auf der folgenden Elternvollversammlung wurde ich gleich in den Elternrat der Schule gewählt. Diesem gehörte ich 10 Jahre durchgängig (bis 2006) an. Ich vertrat die Schule Zitzewitzstraße 6 Jahre lang im Kreiselternrat 51 ( Wandsbek, Rahlstedt).
Im Jahr 2000 wurde unsere Tochter Bettina an der Grund-Haupt-und Realschule Steinadlerweg in Billstedt eingeschult. Da mich die Schulpolitik sehr interessierte und ich an der Gestaltung des Schullebens mitarbeiten wollte, wurde ich auch an dieser Schule sofort in den Elternrat gewählt. Seit 2001 vertrete ich die Schule Steinadlerweg im Kreiselternrat 12 ( Billstedt, Horn, Mümmelmannsberg ). Seit 2002 bin ich der Kreiselternratsvorsitzende und zuständig für 23 Schulen in unserer Region. Im Jahr 2003 trat ich die Nachfolge von Klaus Lüttig an und wurde der Elternratsvorsitzende der Schule Steinadlerweg. Bis heute bekleide ich dieses Amt. Mehr zur Schule Steinadlerweg unter: www.Steinadlerweg.de
Im Kreiselternrat sind alle Schulen der Region Billstedt vertreten. Schulformen: Grund-, Haupt- und Realschule, sowie Gesamt- und Sonderschule und Gymnasium.
Seit 2003 hat unser Kreiselternrat eine eigene Homepage. Diese erreichen Sie unter: www.Kreiselternrat12.de
Aufgaben des Kreiselternrates
Der Kreiselternrat soll die Verbindung der Elternräte eines Schulkreises untereinander und mit der Elternkammer pflegen und allgemeine Angelegenheiten des Schulkreises erörtern. Er besteht aus je einer Vertreterin oder einem Vertreter, bei Schulen mit mehr als 800 Schülerinnen und Schülern aus je zwei Vertreterinnen und Vertreter der Elternräte der Schulen, die in dem jeweiligen Schulkreis liegen oder zu ihm gehören, und nach deren Wahl den Vertreterinnen und Vertretern des Schulkreises in der Elternkammer.
Der Kreiselternrat ist rechtzeitig zu hören vor der Zusammenlegung, Teilung oder Schließung von Schulen innerhalb des Schulkreises einer Neubegrenzung von Schulkreisen sowie
der Einrichtung und Änderung von Schulkreisen für bestimmte Schulformen.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Elternräte betroffener Schulen haben in den zuständigen Kreiselternrat Rede- und Antragsrecht. Der Kreiselternrat tagt einmal im Monat in verschiedenen Schulen. Er lässt sich bei Bedarf von Referenten über einzelne, schulische Themen unterrichten. Die Mitglieder diskutieren aktuelle Vorkommnisse. Sie werden über die Sitzungen der Arbeitskreise, des Schulausschusses, der Elternkammer Hamburg und von den Elternräten der Mitgliederschulen informiert.
Unsere größten Erfolge:
Proteste vor den Schulen - Eltern wehren sich gegen Bildungsnotstand
Keine “Eintagsfliegen” sind die Proteste der Eltern gegen die geplante Schulreform, die bereits nach den Sommerferien in Kraft treten soll. Vor zahlreichen Schulen in Billstedt und Horn hat es bereits Boykottmaßnahmen der Eltern gegeben oder sie werden noch stattfinden. Sofern die Aktionen keinen Erfolg haben, werden die Eltern auch nach den Sommerferien massiv weiter kämpfen
Billstedt, 16.06.03 8 Uhr vor der Grund- Haupt- und Realschule Steinadlerweg. Mitglieder des Kreiselternrates Hamburg-Ost stehen vor dem Schultor und auf dem Pausenhof. Auf zahlreichen Plakaten und mit schrillen Trillerpfeifen, die von einer Gewerkschaft gesponsert wurden, protestieren Eltern und Schüler gemeinsam gegen die Einführung der Schulreform. Auf den Plakaten, die von den Schülerinnen und Schüler selbst gemalt wurden, heißt es unter anderem “Wann werden die fehlenden 1000 Lehrer eingestellt ?”, “Schule gibt es nicht zum Nulltarif”, “Wir fordern mehr Geld für die Bildung” und “Ist PISA kein Thema mehr ?”, ” Senator Lange fährt die Bildung gegen die Wand”, - Höhepunkt der etwa einstündigen Veranstaltung war eine Menschenkette, die den ganzen Schulhof umschloss und an der sich die meisten der 580 Schülerinnen und Schüler aus den Grund- Haupt- und Realschulklassen mit zahlreichen Eltern beteiligten. Die 34 Lehrerinnen und Lehrer beteiligten sich nicht an dem Protest. Sie wurden von den Eltern auch nicht am Zugang zur Schule gehindert und warteten in den Klassenräumen die Beendigung der Elternaktion ab. Wie viele Schülerinnen und Schüler in den Klassen waren, konnten die Organisatoren nicht sagen. Zu der Aktion sagte der Vorsitzende des Kreiselternrates 12, Frank Ramlow dem WOCHENBLATT: “Wir sind nicht generell gegen die geplante Schulreform und auch nicht gegen das Arbeitszeitmodell der Lehrer (LAZM). Wir fordern jedoch Bildungssenator Lange und die anderen Politiker und Abgeordneten auf, die Sparbeschlüsse sofort zurückzunehmen und der Empfehlung der Lehrer-Arbeitszeit-Kommission zu folgen, das heißt, dass das LAZM an einigen wenigen Schulen zunächst erprobt werden soll ! Aber nicht gleich in ganz Hamburg bei allen Schulen !” Inzwischen, so Ramlow weiter, versucht die Schulbehörde offensichtlich, Druck auf die Eltern, die sich an den Aktionen beteiligen, aufzubauen und die “Streikfront” auseinander zu dividieren, in dem sie gegen einzelne Personen rechtliche Schritte androht. Doch diese Drohungen können die Eltern offensichtlich nicht einschüchtern. Sie wollen, wenn es sein muss, nicht nur bis zu den Sommerferien, sondern auch im neuen Schuljahr massiv für die Zukunft ihrer Kinder, für genügend Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen und für eine bessere Bildungspolitik kämpfen. Dazu noch mal Frank Ramlow: “Diese Proteste sind keine “Eintagsfliege”, wie es die Behörden offensichtlich sehen oder es sich wünschen. Ganz im Gegenteil”. Nach den Protesten an der Schule Steinadlerweg fanden auch schon Aktionen an anderen Schulen statt. Und die Proteste gehen weiter.
Kreiselternratmitglieder trafen sich mit Johannes Kahrs
Am 7.Oktober 2004 trafen sich im Kulturpalast Billstedt die Kreiselternratsmitglieder. mit dem SPD Mitglied des Deutschen Bundestages und Abgeordneten des Wahlkreises Hamburg-Mitte Johannes Kahrs, sowie dem Vorsitzenden der SPD Billstedt Dieter Kauczor, dem Bezirksabgeordneten Murat Gözay und dem stellv. Ortsausschuss Vorsitzenden Bernd P.Holst. Bei den Gesprächen ging es um die geplanten Schulschließungen in Hamburg, speziell in Billstedt und Horn. Die Bezirksversammlung hat in ihrer Stellungnahme an die Schulbehörde deutlich zum Ausdruck gebracht, dass im Hamburger Osten keine Schule geschlossen werden darf. Es wird ein weiteres Treffen mit Vertretern der Wirtschaft, Sport, Schule, Vereinen und Medien geben, um einen intelligenten Widerstand zu organisieren.
Ein Stadtteil steht auf und kämpft für den Erhalt seiner Schulen
Am 7. Nov. 2004 trafen sich Mitglieder des Kreiselternrates mit Michael Neumann, Vorsitzender der SPD Fraktion und Tanja Bestmann, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Gemeinsam mit LehrerInnen, SchülerInnen und Einwohner unseres Stadtteils werden wir für den Erhalt, der von Schließung bedrohten Schulen, kämpfen. Unterstützt werden wir auch von Johannes Kahrs, Mitglied des Deutschen Bundestages und vom Bezirksamtsleiter Markus Schreiber. Im Boot haben wir auch das BilleNetz und Mitglieder der SPD Billstedt. Heute startete unsere große Unterschriftenaktion gegen die Schließungspläne. Listen liegen in allen 19 Schulen in unserem Stadtteil und in unserer Geschäftsstelle des Kreiselternrates aus.
Am 25.November 2004 fand unsere große Widerstandsveranstaltung in der Ganztagsschule Hermannstal statt. Los ging es um 18.15 Uhr am Gymnasium St. Georg in Horn. Dort trafen sich etwa 200 SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern. Mit einem Lichtermarsch ging es zum Veranstaltungsort zum Hermannstal. Dort wurde der Zug von SchülerInnen und Eltern der Schule Hermannstal empfangen. Um 19.10 Uhr ging es dann in der Aula los. Der Saal, für max 250 Personen ausgelegt, platzte aus allen Nähten. Über 500 Personen waren dabei. Viele mussten draußen bleiben. Sechs Redner stellten die Bedeutung der Schulen, die geschlossen werden sollen, dar.
Es folgte ein Rollenspiel von SchülerInnen und Eltern der Schule Fuchsbergredder, dass alle zu Tränen rührten ! Anschließend konnten Eltern und AnwohnerInnen den anwesenden Politikern Fragen stellen. Diese wurden beantwortet von Norbert Rosenboom, stellv. Leiter Amt für Schule und Robert Heinemann, schulpolitischer Sprecher der CDU. Weitere Gäste unserer Veranstaltung waren: Michael Neumann Fraktionsvorsitzender der SPD, Sabine Boeddinghaus und Tanja Bestmann - beide Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, Dr. Stefanie Odenwald - Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung + Wissenschaft, viele Mitglieder aller Parteien vom Ortsausschusses Billstedt und der Bezirksversammlung. Auch Mitglieder der Deputation waren anwesend und hörten sich unsere Argumente an. Die Deputierten beraten über die Schulschließungen im Januar 2005.Die Presse und das NDR Fernsehen (HamburgJournal) haben am 27.11.04 über unsere Veranstaltung berichtet.
Am 17.Dezember 2004 hat Schulsenatorin Dinges-Dierig ihre überarbeitete Schließungsliste der Öffentlichkeit vorgestellt. In unserem Schulkreis sollten vier Schulen und ein Grundschulstandort geschlossen werden. Unser gemeinsamer Kampf und Protestaktionen haben Wirkung gezeigt ! Drei Schulstandorte haben wir retten können ! Geschlossen werden nun bei uns im Kreis die GHR-Schule Oststeinbeker Weg und das Gymnasium St.Georg in Horn.
Protest gegen Bildungspolitik - Tausende demonstrieren gegen steigende Gebühren
17.Juni 2005 .Viele Schüler trugen selbst gemalte Schilder, Studenten schwenkten bedruckte Fahnen. Tausende Lehrer und Eltern, Schüler und Studenten, Erzieher und Gewerkschaftsvertreter protestierten gestern Nachmittag auf dem Rathausmarkt gegen die Bildungspolitik des Hamburger Senats. In fünf Demonstrationszügen waren sie zuvor sternförmig durch die Stadt zum Rathaus gezogen, um ihrer Forderung lautstark Gehör zu verschaffen: “Gebührenfreie Bildung für alle von der Kita bis zur Hochschule”.
Sie protestierten gegen die zunehmenden Kosten, die mit den Bildungsangeboten für alle Altersklassen verbunden ist: von steigenden Kita-Gebühren über die kostenpflichtige Vorschule und das Büchergeld bis zu den Studiengebühren.
Frank Ramlow vom Komitee “Eltern gegen Büchergeld” forderte die Eltern auf, sich dem Boykott anzuschließen und die Schulbücher nicht zu zahlen. Er wies darauf hin, dass Eltern aber auf jeden Fall die Lernmittellisten unterschrieben an die Schule zurückgeben müssten, da sonst die Schule davon ausgeht, dass die Eltern die Bücher kaufen. SPD-Fraktionschef Michael Neumann, der an der Demonstration teilnahm, forderte den Senat auf, den Protest “endlich ernst zu nehmen”.
Die Zahl der Demonstranten wurde auf mehr als 20 000 Menschen geschätzt.
Pressekonferenz des Komitees “Eltern gegen Büchergeld”
09.Juni 2005 fand unsere 1.Pressekonferenz statt. Unsere Aussagen: Wir sind der Meinung, dass Kosten für die Bildung von der gesamten Gesellschaft getragen werden muss, nicht nur von Eltern schulpflichtiger Kinder. Wir sehen darüber hinaus die Lernmittelverordnung als nicht sozialverträglich an, da sie einkommensschwache Familien, die nicht förderungsberechtigt sind, genauso belastet wie einkommensstarke.
Hartz4 Empfänger bekommen die Schulbücher kostenlos, Eltern oder Alleinerziehende mit einem geringeren Einkommen müssen die Bücher voll bezahlen. Besonders im Stadtteil Billstedt aber auch in anderen Stadtteilen sind uns Alleinerziehende mit einem Einkommen von weniger als 900 Euro bekannt. Davon geht auch noch die Miete ab. Diese Eltern haben sehr große Schwierigkeiten, 50 oder gar 100 Euro für die Schulbücher zu bezahlen.
Die Chancengleichheit im Bildungsbereich wird weiter verschlechtert, obwohl uns schon durch PISA aufgezeigt wurde, dass in Deutschland der Zugang zu höherer Bildung überdurchschnittlich vom Sozialstatus abhängt.
Die Schulbehörde spart durch das Büchergeld 2.5 Mio. Euro ein, abzüglich Verwaltungsaufwand. Der große Aufwand und die erheblichen sozialen Einschnitte stehen in keinem Verhältnis zu den geringen Einsparungen des Senates. Wir befürchten, dass die gegenwärtige Mietgebühr der Eltern in den kommenden Jahren erheblich ansteigen wird, da der jetzige Betrag nicht zur Finanzierung ausreicht. Das hat der Schulleiterverband ja bereits ausgerechnet. Danach müsste die Leihgebühr etwa doppelt bis dreimal so hoch sein.
Wir sind natürlich nicht gegen neue Bücher, finden aber, dass es mal wieder ein Schnellschuss der Behörde ist, hier Eltern an den Kosten für Bildung zu beteiligen.
Fernsehauftritte unseres Vorsitzenden Frank A. Ramlow bei Hamburg1
Am 18.4.05 wurde ich von Herbert Schalthoff „überredet“ in seiner Sendung „Schalthoff live“ ( Fernsehsender Hamburg1) über den geplanten Boykott zu sprechen. Weitere Gäste waren: Dr. Reiner Schmitz, Staatsrat Behörde für Bildung und Sport, Robert Heinemann, schulpolitischer Sprecher der CDU und Karen Medrow-Struß, Vorsitzende des Elternvereins Hamburg e.V.
In der Sendung wurde deutlich, was bis jetzt nur wenige wussten:
Seit dem die CDU hier in Hamburg regiert, wurden die Ausgaben für Lernmittel deutlich, Jahr für Jahr, reduziert. Waren es im Jahr 1999 20 Mio. DM, 2003 noch rund 4,5 Mio. Euro, so sind es in diesem Jahr nur noch ca. 3 Mio. Euro ! Nach den Sommerferien 2005 werden überwiegend alte, von Steuergeldern bereits gezahlte Bücher, an unsere Schüler und Schülerinnen ausgegeben! Auch für diese Bücher wird die Leihgebühr erhoben !
An alle Schüler werden im neuen Schuljahr Bücher ausgegeben, auch an die Schüler, die die Leihgebühr nicht bezahlt haben.
Während der Sendezeit wurde ein Zuschauer – TET geschaltet. Die Frage lautete: Soll die Lernmittelfreiheit aufgehoben werden ? Nach 45 Minuten das Ergebnis: 56,8 % der Anrufer stimmten mit „nein“ und wollen, dass unsere SchülerInnen weiter kostenlose Schulbücher bekommen.
Am 3. Mai 2005 bekam unser Vorsitzender Frank A. Ramlow erneut die Gelegenheit über das Büchergeld zu sprechen. In der Sendung bei Hamburg 1 “Frühcafe”, Moderator Jochen Dominicus, wiederholte Herr Ramlow die Forderung des Kreiselternrates 12, die Einführung des Büchergeldes zu verschieben. Herr Ramlow hofft weiterhin, dass möglichst viele Eltern das Büchergeld nicht bezahlen werden und so das Gesetz doch noch verhindert werden kann.
Am 14.09.05 fand wieder eine große Bildungsdemo statt. Diese wurde vom Kreiselternrat unterstützt. Mehr als 400 Eltern und Schüler protestierten gegen die bevorstehenden Schließungen von Lehrschwimmbecken an ihren Schulen. In einem Protestzug zog die Elterninitiative vom Gänsemarkt um die Binnenalster. Die Schulbehörde verspricht sich von den Schließungen einen Spareffekt von 600 000 Euro pro Jahr. Die Eltern fürchten um qualifizierten Schwimmunterricht für ihre Kinder. Betroffen von den Schließungen sind neben den jeweiligen Schülern auch Sportvereine und Behinderten-Schwimmgruppen. Als Ausgleich hat die Behörde Schwimmzeiten in öffentlichen Bädern angeboten. Die Eltern lehnen dies als “völlig unzureichend” ab. Die Schließungen sind für den 15. Dezember dieses Jahres angekündigt.
04. Dezember 2006 - Großer Erfolg für das Komitee “Eltern gegen Büchergeld”
Seit einem Jahr kämpft das Komitee “Eltern gegen Büchergeld” zusammen mit dem Kreiselternrat 12 für die Wiederherstellung der Lernmittelfreiheit. Schulbücher und Bildung muss kostenlos angeboten werden, damit die Bildungschancen für alle Schüler und Schülerinnen gleich sind. Nun hat die SPD Hamburg auf ihren Bildungs-Parteitag am 2.Dezember 2006 bildungspolitische Grundpositionen formuliert und geht mit folgenden Positionen in den Wahlkampf:
Die Lernmittelfreiheit wird wieder hergestellt ( ! )
Kleinere Grundschulklassen in ganz Hamburg
Besondere Sprachförderung für Kinder mit Sprachdefiziten
Das letzte Bildungsjahr vor der Einschulung ( z.B. Vorschule) soll kostenlos sein
Alle Schulen werden zu Ganztagsschulen ausgebaut
Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen zu integrierten Haupt- und Realschulen
Das Erststudium ist kostenlos
Bessere Arbeitsbedingungen für Lehrer in den Schulen
03. Juli 2007 Thema Büchergeld in der Sendung Frühcafe auf Hamburg 1
Unser Kreiselternratsvorsitzender Frank Ramlow, Mitbegründer des Komitees “Eltern gegen Büchergeld”,war heute wieder Talkgast beim Fernsehsender Hamburg1 in der Sendung Frühcafe. Er wies darauf hin, dass immer noch Unterschriften für die Volkspetition benötigt werden. Da das Büchergeld von über 20.000 Eltern im letzten Schuljahr nicht bezahlt wurden, ist davon auszugehen, das im kommenden Schuljahr 2007 / 2008 sich noch mehr Eltern unseren Boykott anschließen werden. Geplant ist nun, die Volkspetition mit mindestens 11.000 Unterschriften bis September / Oktober 2007 abzuschließen und dem Senat vorzulegen.
Besiegeltes Wahlkampfversprechen
Am 8. November 2007 hatten Silvia Gey ( Vorsitzende Kreiselternrat 51 – Wandsbek, Rahlstedt ) und ich, in unserer Funktion als Kreiselternratsvorsitzende und Initiatoren der Volkspetition „Lernmittelfreiheit“, einen Termin bei dem SPD Spitzenkandidaten Dr. Michael Naumann.
Herrn Naumann trafen wir nach seinen Stadtteilbesuch im Laurens-Janssen-Haus in Kirchdorf. Wir haben den SPD Bürgermeisterkandidaten gebeten, uns die entscheidende, Zehntausendste Unterschrift für unsere Petition zu geben. Herr Naumann unterschrieb und betonte dabei: Wir werden die Lernmittelfreiheit wieder einführen. Denn das Büchergeld grenzt an pädagogischer Verachtung. Der CDU-Senat mutet den Menschen immer mehr Belastungen zu. Das muss ein Ende haben“. Auf Nachfrage der Medien, wie er das finanzieren will, antwortete Michael Naumann: „Das Büchergeld ist durch Streichung von Luxusprojekten finanzierbar. Der Haushalt dieser Stadt bietet eine Fülle von Einsparmöglichkeiten, die nicht im sozialen Bereich liegen“.
Durch die Einführung des Büchergeldes spart der Senat rund 2,5 Millionen Euro pro Jahr, wobei allerdings der Verwaltungsaufwand für die Erhebung der Gebühren gegengerechnet werden muss.
Am 30.November 2007 schließen wir unsere Volkspetition „Büchergeld“. Anschließend werden wir sie dann dem Senat einreichen. Nach Prüfung der Unterschriftenlisten muss sich die Bürgerschaft erneut mit dem Büchergeld beschäftigen. Die CDU hat dann die Chance, das „Büchergeld“ zurück zu nehmen und sich ein für sie äußerst unangenehmes Wahlkampfthema zu ersparen.













