Dritte regionale Schulentwicklungskonferenz
Veröffentlich am 28. Februar 2009
Die Raumplanungen sind in der RSK 2 ( Billstedt, Horn, Mümmelmannsberg ) Weitgehens abgeschlossen. Die Mitglieder der RSK 2 haben folgende Standorte geplant:
Primarschulen:
Rhiemsweg ( Ganztagsschule ), Stengelestr. / Hermannstal ( vierzügig ), Sterntalerstr. / Fuchsbergredder ( beide Schulen auf Eigenständigkeit ), Beim Pachthof ( vierzügig von Klasse 0 – 6 ), Speckenreye / Steinadlerweg ( Teilgebundene Ganztagsschule ), Billbrookdeich ( muss auf jeden Fall eigenständig bestehen bleiben ), Archenholzstr., Bonhoefferstr. ( hier soll noch ein Hort eingerichtet werden ) , Möllner Landstr., An der Glinder Au, Rahewinkel, Mümmelmannsberg.
Stadtteilschulen:
Horn, Öjendorf ( gemeinsame Oberstufe mit Kurt-Körber-Gymnasium ), Mümmelmannsberg, Pergamentweg, Querkamp ( ehem. Gym. St. Georg in Horn) kein Platz für geplante Produktionsschule
Gymnasium:
Kurt-Körber-Gymnasium
Die nächste Konferenz findet am 30. März 2009 statt. Dann soll es um die Profile der Schulen gehen.
Bezirk Mitte gegen weiteren Kiez-Discounter
Veröffentlich am 27. Februar 2009
Auf der letzten Sitzung der Bezirksversammlung HH-Mitte haben sich die Abgeordneten einstimmig gegen die Errichtung eines weiteren Discounters auf der Reeperbahn ausgesprochen. Um einen neuen Billigmarkt auf dem Kiez zu verhindern, sollen alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Zu diesem Zweck will der Bezirk den Supermärkten die Sonntagsöffnung - ein Teil der “Reeperbahn-Regelung” - untersagen.
Ein Discounter an der Reeperbahn 22 würde das Aus für die Kultkneipe Lehmitz und womöglich den Quatsch-Comedy-Club im benachbarten Café Keese bedeuten. Der Klub ist auf die Freifläche hinter dem Lehmitz angewiesen.
Der Bezirk setzt sich bei Neubauten dafür ein, dass dort reeperbahntypische Nutzungen Berücksichtigung finden. Ein Discounter ist definitiv keine reeperbahntypische Nutzung. Ein weiterer Discounter würde eine Entwicklung einleiten, die das Gesicht der Reeperbahn verändern würde.
Denkmalschutz für die Schule in Georgswerder
Veröffentlich am 25. Februar 2009
Der historisch wertvolle Schulbau von 1903/04 an der Rahmwerder Straße in Georgswerder wird von der Behörde für Kultur, Sport und Medien in das Verzeichnis der erkannten Denkmäler aufgenommen. Zu einem späteren Zeitpunkt könnte der Bau unter Denkmalschutz gestellt werden, teilt die Behörde mit. SPD und GAL in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hatten Ende vergangenen Jahres den Denkmalschutz beantragt. So steht es jetzt zwar gut um den Erhalt des Gebäudes, aber nach wie vor ist der Fortbestand des Unterrichts an der einzügigen Grundschule Rahmwerder Straße nicht gesichert. Die Schulbehörde möchte die nur 83 Schüler zählende Schule schließen. Die Schule Rahmwerder Straße ist eine Zweigstelle der Elbinselschule (ehemals Schule Buddestraße). Und die Elbinselschule soll schon bald in das geplante Bildungszentrum “Tor zur Welt” integriert werden. Dort hätten dann auch die Kinder der Rahmwerder Straße ihren Platz. Ende vergangenen Jahres wurden in Georgswerder und Umgebung mehr als 800 Unterschriften zum Fortbestand der Schule Rahmwerder Straße gesammelt. Auch, weil etwa jedes vierte Kind aus der Siedlung der nahen Sinti-Gemeinde kommt. Der 1,5 Kilometer längere Weg zur Elbinselschule oder dem künftigen Bildungszentrum wäre für die Eltern, die in der Nähe wohnen, nicht akzeptabel.
Newsletter Schule Februar 2009
Veröffentlich am 15. Februar 2009
Letzte Woche startete die Dritte Runde der Regionalen Schulentwicklungskonferenzen. Voraussichtlich wird wieder viel Zeit und Energie in Fragen der Verteilung von Räumen gesteckt, anstatt sich mit Fragen der Verbesserung der Schulqualität, wie z.B. der Senkung der Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss, zu beschäftigen. Immer deutlicher wird, dass viel zu wenig Energie in die Ausgestaltung guter Stadtteilschulen gesteckt wird.
Diesbezüglich haben die SPD-Schulpolitiker Ties Rabe und Wilfried Buss den Senat zu einer Korrektur seiner Schulpolitik aufgefordert. “Statt mit der Primarschule das ganze Schulsystem umzukrempeln, sollte der Senat zielgenau Hamburgs größtes Schulproblem angehen: die so genannten Risikoschüler”, sagte Rabe. Hamburg habe erheblich mehr schwache Schülerinnen und Schüler als die anderen Bundesländer und OECD-Staaten. “Wir können es uns nicht leisten, 25 Prozent unserer Schüler als Schulverlierer sich selbst zu überlassen. Für diese jungen Menschen brauchen wir ein Programm für Chancengleichheit und bessere Startbedingungen”, sagte der SPD-Schulexperte.
Mit einer Großen Anfrage will die SPD-Bürgerschaftsfraktion jetzt erfahren, was der Senat für die so genannten Risikoschülerinnen und -schüler tut. “Die Enquete-Kommission Schulpolitik hat im Konsens zahlreiche Empfehlungen zu diesem Problembereich beschlossen. Etwa die Einrichtung kleinerer Klassen, verbindliche Ganztagsangebote oder die gezielte Förderung lernschwacher Kinder schon in den ersten beiden Schuljahren. Wir wollen jetzt wissen, ob die Empfehlungen umgesetzt werden, oder ob auch sie auf Kosten des Primarschul-Experiments auf die lange Bank geschoben werden,” sagte der SPD-Schulpolitiker Wilfried Buss.
Landesrechnungshof rügt Auslagerung von Schulen
Die Instandhaltung, Sanierung und Verwaltung von 32 Schulen in Hamburg-Harburg wurde im Sommer 2007 dem Immobilienunternehmen „GWG Gewerbe“ für 25 Jahre übertragen. Diese Auslagerung ist jetzt vom Landesrechnungshof heftig kritisiert worden. In seinem jetzt erschienen Bericht kritisiert der Rechnungshof, dass die Gesamtkosten statt der angegebenen 756,2 Mio. tatsächlich 797,5 Mio. Euro betragen. Zudem habe die Schulbehörde bei einem 800-Millionen-Geschäft die Hamburger Bürgerschaft mit fehlerhaften Berechnungen falsch informiert und gegen das Haushaltsrecht verstoßen. Der schulpolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion Ties Rabe hat mit mehreren Kleinen Anfragen das Thema aufgegriffen. Rabe: „Der Bericht des Rechnungshofes ist eine schallende Ohrfeige für die Schulbehörde. Jetzt steht schwarz auf weiß fest, dass die Schulbehörde die Bürgerschaft mit unseriösen Berechnungen schlicht getäuscht hat. Statt aber die Fehler aufzuarbeiten, will die Behörde einfach weitermachen. Wir fordern: Bevor weitere Auslagerungen der Schulen an öffentliche oder private Unternehmen erfolgen, müssen endlich seriöse Zahlen auf den Tisch. Bis dahin dürfen keine weiteren Fakten geschaffen werden.
Das Politcamp09 in Berlin
Veröffentlich am 13. Februar 2009
Barack Obama hat einen hervorragenden Internetwahlkampf gemacht. Vor dem Hintergrund der anstehenden Bundestagswahl stellt sich die Frage, was sich vom US-Wahlkampf auf deutsche Verhältnisse übertragen läßt. Funktioniert ein Internetwahlkampf auch in Deutschland oder brauchen wir ganz andere Antworten? Ist Deutschland überhaupt schon so weit oder sind es nur die Politiker, die immer noch nicht auf der Höhe der Zeit sind?
Das Politcamp 09 soll ein gegenseitiger, überparteilicher und konstruktiver Austausch zwischen Theorie und Praxis, zwischen Internetexperten, Wissenschaftlern und Politikern sein. Valentin Tomaschek und Hansjörg Schmidt und ein paar weitere Mitstreiter wollen das Politcamp09 als eine private und nicht kommerzielle Veranstaltung im Barcamp-Stil organisieren. Bereits jetzt haben sich z. B. mit Kajo Wasserhövel hochkarätige Gäste angekündigt und wer auch nur ein bisschen Interesse an dem Thema hat, sollte sich schnell anmelden zum:
Politcamp09 - 2. und 3. Mai in Berlin
www.politcamp09.de

