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Mein Urlaub in Sharm el Sheikh

Von Zeit zu Zeit muss man der Doppelbelastung als Versicherungsmakler und Bezirksabgeordneter entfliehen und einfach Urlaub machen.


01.03.2009 Privat

Von Zeit zu Zeit muss man der Doppelbelastung als Versicherungsmakler und Bezirksabgeordneter entfliehen und einfach Urlaub machen.So war ich nun vom 2.2.09 für 10 Tage mit meinem Schulfreund Winfried in Sharm el Sheik / Ägypten. Meine Familie musste zu Hause bleiben, da in Hamburg noch keine Ferien waren.

Sharm el Sheikh liegt auf der Sinai Halbinsel an der Südspitze, direkt am Roten Meer. Bis 1970 war Sharm el Sheikh ein unbedeutendes Örtchen, bestehend aus ein paar Hütten und einer Moschee. Als die Israelis 1967 den Sinai besetzten, wurde die Küstenstrasse Eilat – Sharm angelegt und das Gebiet um den Hafen in einen Armeestützpunkt verwandelt. Im Gefolge des Militärs schossen Kioske und Baracken aus dem Boden und eine solide Infrastruktur folgte. 1982, als die Ägypter den Sinai zurück erhielten, trat so etwas wie lähmende Stille ein. Niemand wusste wie es weiter gehen sollte, die Prognosen waren düster. Tatsächlich brach ein neuer Frühling an: Aufbauend auf die israelische Infrastruktur liefen die ägyptischen Bauherren zur Hochform auf. In den neuen Anlagen wurde, als logischer Bestandteil, die einheimische Beduinenkultur mit einbezogen. Dies hat sich gelohnt, denn heute ist Sharm el Sheikh ein Schmuckstück in der touristischen Architektur Ägyptens.

Im Juli 2005 wurde das Urlaubsparadies jäh erschüttert. Drei Bomben gingen in Sharm el Sheikh hoch, 63 Menschen starben und über 100 wurden verletzt. Am schlimmsten traf es die Ecke um den alten Markt und die Umgebung vom Hotel Ghazala im Zentrum von Sharm. Als Reaktion verstärkte die Regierung die Sicherheitsvorkehrungen in allen Hotels und es wurde ein Zaun rund um den Ort gebaut.

Zu dem Urlaubsort Sharm el Sheikh gehören auch die zwei angrenzenden Buchten Na`ama Bay und Sharm al-Maya. Wir wohnten im Na`ama Bay Hotel direkt an der Fußgängerzone, denn hier lief die meiste Action. Unser Hotel verfügte über drei verschieden große Pools und der Hoteleigene Sandstrand war nur 200 Meter entfernt. Das Meer war im Februar zum Baden noch recht kühl, dafür war es am Pool umso schöner. Minusgrade in Hamburg und in Sharm el Sheikh 27 Grad im Schatten. So lässt es sich leben…

Ein Tagesausflug führte uns tief ins Innere der Sinaiwüste. 250 KM von Sharm el Sheik entfernt liegt das seit dem 6. Jahrhundert bestehende Katharinenkloster, das noch niemals beschädigt und tadellos erhalten ist. Hier leben griechisch-orthodoxe Mönche, die sich hauptsächlich dem Gebet und dem Studium heiliger Schriften widmen.Südlich des Klosters erhebt sich der 2.250 Meter hohe Mosesberg, der zweithöchste Berg Ägyptens. Hier soll Moses von Gott die Gesetzestafeln mit den zehn Geboten erhalten haben.

Sharm el Sheik – das Ibiza Ägyptens. Wer es ruhiger mag ist in Hurghada besser aufgehoben.


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