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Kreiselternratsvorsitzende treffen Bildungssenatorin Goetsch

Am 11.12.08 trafen sich die 15 Vorsitzende der Kreiselternräte Hamburgs zusammen mit dem Vorstand der Elternkammer mit Bildungssenatorin Christa Goetsch und ihrem Leiter des Planungsstabs der Schulreform, Hans-Peter de Lorent im Landesinstitut für Lehrerbildung.


13.12.2008 Bildung, Schule

Goetsch betonte in der Fragestunde, dass sie den Zeitplan zur Einführung der Primarschule nicht ändern wird. Zuletzt hatte es Stimmen von GAL-Koalitionspartner CDU gegeben, die eine Verschiebung der Reform nicht ausgeschlossen hatten.Laut Schulreform sollen die zukünftigen Primarschulen mindestens dreizügig sein. Goetsch sagte, dass Ihre Behörde auch zweizügige Primarschulen zulassen wird. Das verkürzt die Schulwege. Andererseits können größere Primarschulen ein besseres Angebot zum Beispiel bei Fremdsprachen vorlegen, die für den Übergang zur weiterführenden Schule wichtig sind.

Auf Nachfrage, warum der geschlossene Schulstandort, St. Georg in Horn, der dringend für eine Stadtteilschule benötigt wird, noch nicht saniert und umgebaut wird, antwortete die Senatorin nur knapp, dass sie noch keine Empfehlung der regionalen Schulentwicklungskonferenz erhalten hat. Sprechen denn die Schulaufsichtbeamten nicht mit ihrer Senatorin? In der RSK Billstedt wurde eine ganz klare Empfehlung ausgesprochen, dass der stillgelegte Schulstandort dringend benötigt wird.

Auch der gefürchtete Raummangel an den zukünftigen Schulstandorte wurde angesprochen. Es wird vermutet, dass etwa 77 Klassenzüge mit jeweils rund 100 Schülern, also mindestens 7700 Schüler buchstäblich auf der Straße sitzen werden. Goetsch gab zu, dass es an einige Standorten „Zubauten“ geben wird. Diese sollen aber so gering wie möglich ausfallen. Wir sind gespannt, wie sie das in Billstedt / Horn lösen will. Hier sind sieben von neun Grundschulen zu klein und müssten dringend erweitert werden. Das hat auch schon die RSK Billstedt festgestellt.

Zuletzt noch ein wichtiger Punkt:
Wenn Schüler und Schülerinnen am Gymnasium angenommen worden sind, können die Gymnasien die Schüler, bei schlechter werdenden Leistungen, nicht abschulen. Eltern haben aber die Möglichkeit, ihre Kinder vom Gymnasium zu nehmen und auf eine Stadtteilschule zu schicken.

Da die Bildungssenatorin sich um gut eineinhalb Stunden verspätet hatte, blieben viele Fragen unbeantwortet. Es wird daher eine weitere Fragestunde im Februar 2009 geben.


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