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Synergien nutzen - nördlichen Eingang des Billstedt Centers aufwerten.

Antrag des Abgeordneten Frank A. Ramlow (SPD) und Fraktion vom 27.01.2020


13.11.2019 Antrag, Billstedt

Regionalausschuss Billstedt – Drucksache 22- 0780

Das Billstedt Centrum ist mit 35.000 Besuchern ein lebendiger Ort im Stadtteil. Es ist zudem das größte Einkaufszentrum im Hamburger Osten und bietet ein umfangreiches Sortiment an, welches auch überregional angenommen wird.

Im Rahmen der Senatsdrucksache „Stromaufwärts an Elbe und Bille“ wird das Billstedter Zentrum, in dem das Billstedt Center liegt, als Fokusraum für die  Entwicklung zu einem attraktiveren bezirklichen Zentrum im Hamburger Osten beschrieben. Durch eine städtebauliche und architektonische  Qualifizierung seiner Ränder und Übergänge in die angrenzenden Quartiere könnte das Zentrum in Zukunft jedoch sehr viel besser in den Stadtkontext eingebettet werden.

Ein Aspekt der schon seit langem von den Besuchern, Kommunalpolitik und dem Center Managements des Billstedt Centers bemängelt wird, ist die Eingangssituation an der U-Bahnstation Billstedt. Von der U-Bahnstation Billstedt führt eine Brücke mit Rolltreppen und Stufen zum höher gelegenen Eingang des Centers. In diesem Bereich gibt es einige Missstände, die behoben werden sollten. Unter anderem ist es die Funktionslosigkeit der Rolltreppe, zunehmende Verwahrlosung, Schmierereien und Vermüllung des öffentlichen und privaten Raumes.

Im Dezember 2016 hat die Modekette Primark ihre erste Filiale in Hamburg, im Billstedt Center, eröffnet. Seit dem besuchen rund 10.000 Besucher zusätzlich, täglich, das EKZ Hierbei handelt es sich vor allem um jüngere Kunden, die vornehmlich den ÖPNV nutzen, so dass der Eingang noch stärker genutzt wird.

Bei dem Vortrag des Center Managements vom Billstedt Centers im Regionalausschusses Billstedt, am 27.September 2016, wurde die Bereitschaft seitens der Betreiber signalisiert, die Probleme gemeinsam angehen zu wollen und sich auch finanziell einzubringen, wenn es eine Verbesserung gibt. Der Regionalausschuss begrüßt die Kooperationsbereitschaft des Betreibers ausdrücklich und möchte das Engagement mit seinen Möglichkeiten unterstützen. Im Gespräch  mit den Mitgliedern des Regionalausschusses wurde die kleinteilige Zuständigkeit bei der Bearbeitung der Maßnahmen als das Hauptproblem ausgemacht. In dem Bereich rund um die U-Bahnstation sind unter anderem Hochbahn, Stadtreinigung, Bezirksamt und das Center Management für teilweise kleinteilige Räume zuständig. Um eine nachhaltige Verbesserung der Situation vor Ort herbeizuführen ist es sinnvoll alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen und die Möglichkeiten auszuloten.

Dies vorausgeschickt möge der Regionalausschuss Billstedt beschließen:

  1. Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, alle Beteiligten zu einem Auftaktgespräch einzuladen und Möglichkeiten bei der Verbesserung der Eingangssituation zu erörtern.
  1. Der Regionalausschuss wird über die Gespräche informiert.

Das Bezirksamt Hamburg- Mitte gibt hierzu folgende Stellungnahme ab: Zu 1. Aufgrund der Corona-bedingten Kontakteinschränkungen musste das für den 24.03.2020 geplante Auftaktgespräch zum Haltestellenumfeld Billstedt und zum Nordeingang des Billstedt-Centers abgesagt werden. Anstelle dessen wurde im Rahmen des Sanierungsverfahrens Billstedt-Zentrum anhand der benannten Missstände und auf Basis eigener Bestandsaufnahmen begonnen, telefonische Einzelgespräche mit den beteiligten Stellen (u.a. HHA, PK 42, SRH, ECE-Centermanagement, P+R-Betriebsgesell-schaft, LSBG, Revier Billstedt) zur Lageeinschätzung, zu Handlungserfordernissen und möglichen Lösungen zu führen. Als ein erstes Ergebnis der Gespräche wurde angekündigt, eine Graffiti-Reinigung der Fußgängerbrücke in die Planung aufzunehmen (vorauss. für 3. Quartal 2020). Sobald die Möglichkeit besteht, wird zu einem Runden Tisch eingeladen, um weitere mögliche Maßnahmen unter den Beteiligten abzustimmen. Zu 2. Nach gemeinsamer Absprache mit dem Regionalbeauftragten Billstedt (RB2) und dem Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung, wird RB 2 mündlich ergänzend im Regionalausschuss informieren.


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