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Synergien nutzen - nördlichen Eingang des Billstedt Centers aufwerten.

Antrag der Abgeordneten Frank Ramlow, Martina Hamester, Thaddäus Zoltkowski, Louise Springer (SPD) und Fraktion vom 19.10.2016


17.11.2016 Bezirk, Billstedt, Antrag

Bezirksversammlung Hamburg-Mitte  -  Drucksache 21-2711

Das Billstedt Centrum ist mit 35.000 Besuchern ein lebendiger Ort im Stadtteil. Es ist zudem das größte Einkaufszentrum im Hamburger Osten und bietet ein umfangreiches Sortiment an, welches auch überregional angenommen wird.

Im Rahmen der Senatsdrucksache „Stromaufwärts an Elbe und Bille“ wird das Billstedter Zentrum, in dem das Billstedt Center liegt, als Fokusraum für die  Entwicklung zu einem attraktiveren bezirkliches Zentrum im Hamburger Osten beschrieben. Durch eine städtebauliche und architektonische  Qualifizierung seiner Ränder und Übergänge in die angrenzenden Quartiere könnte das Zentrum in Zukunft jedoch sehr viel besser in den Stadtkontext eingebettet werden.

Die Voruntersuchungen für die Einrichtung eines städtebaulichen Sanierungsgebietes sind abgeschlossen und die Beteiligung und Abstimmungen für die Erarbeitung eines umfangreichen Maßnahmenpaketes stehen unmittelbar bevor. Auch das Billstedt Center wird in dem Geltungsbereich der Sanierungsfestsetzung liegen und muss ein Teil des Gesamtkonzeptes sein.

Ein Aspekt der schon seit langem von den Besuchern, Kommunalpolitik und dem Center Managements des Billstedt Centers bemängelt wird, ist die Eingangssituation an der U-Bahnstation Billstedt. Von der U-Bahnstation Billstedt führt eine Brücke mit Rolltreppen und Stufen zum höher gelegenen Eingang des Centers. In diesem Bereich gibt es einige Missstände, die behoben werden sollten. Unter anderem ist es die Funktionslosigkeit der Rolltreppe, zunehmende Verwahrlosung, Schmierereien und Vermüllung des öffentlichen und privaten Raumes. Im Dezember 2016 wird die Modekette Primark ihre erste Filiale in Hamburg, im Billstedt Center, eröffnen. Mit der Eröffnung der Filiale rechnet das Center Management mit zusätzlich rund 10.000 Besuchern täglich.  Hierbei wird vor allem mit jüngeren Kunden gerechnet, die vornehmlich den ÖPNV nutzen werden, so dass der Eingang noch stärker genutzt werden wird.

Bei dem Vortrag des Center Managements vom Billstedt Centers im Regionalausschusses Billstedt, am 27.September 2016, wurde die Bereitschaft seitens der Betreiber signalisiert, die Probleme gemeinsam angehen zu wollen und sich auch finanziell einzubringen, wenn es eine Verbesserung gibt. Der Regionalausschuss begrüßt die Kooperationsbereitschaft des Betreibers ausdrücklich und möchte das Engagement mit seinen Möglichkeiten unterstützen. Im Gespräch  mit den Mitgliedern des Regionalausschusses wurde die kleinteilige Zuständigkeit bei der Bearbeitung der Maßnahmen als das Hauptproblem ausgemacht. In dem Bereich rund um die U-Bahnstation sind unter anderem Hochbahn, Stadtreinigung, Bezirksamt und das Center Management für teilweise kleinteilige Räume zuständig. Um eine nachhaltige Verbesserung der Situation vor Ort herbeizuführen ist es sinnvoll alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen und die Möglichkeiten auszuloten.

Dies vorausgeschickt möge die Bezirksversammlung beschließen:

Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, alle Beteiligten zu einem Auftaktgespräch einzuladen und Möglichkeiten bei der Verbesserung der Eingangssituation zu erörtern.

Unser Antrag wurde einstimmig beschlossen.

 


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