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Schule Rahmwerder Straße muss bleiben!

In der gestrigen Sitzung der Bezirksversammlung ging es auch um den Erhalt der Schule Rahmwerder Straße in Georgswerder.


21.11.2008 Antrag, Schule

Es wurden zwei Anträge einstimmig und ohne Enthaltung, beschlossen. Der zweite Antrag kam von der CDU, die sich auch für den Erhalt aussprach. Damit setzt sich die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte für den Erhalt der Schule ein. Die Schule ist damit aber noch nicht gerettet, aber die Schulsenatorin Goetsch wird nun erkennen, dass es nicht leicht wird, gegen den Widerstand der Eltern, Schüler, Lehrer und der Bezirksversammlung, diese Schule zu schließen. Auch der Kreiselternrat setzt sich für den Erhalt der Schule Rahmwerder Straße ein. Mitglieder des Rates sind in der regionalen Schulentwicklungskonferenz vertreten und werden für den Erhalt stimmen.

Hier unserer Antrag:

Interfraktioneller Antrag der Abgeordneten Bayram Inan, Frank Ramlow, Fred Rebensdorf, Klaus Lübke (SPD), Reiner Roszak, Jutta Kodrzynski, (GAL) und Fraktionen vom 20.11.2008

Die Schulzweigstelle Rahmwerder Straße muss erhalten bleiben!

In der Rahmwerder Straße liegt seit über einhundert Jahren die einzige Schule im Ortsteil Georgswerder. Sie wird derzeit von etwa 80 Grundschulkindern besucht.

Die Schule liegt 4 Kilometer von der Elbinselschule entfernt, zu der sie organisatorisch gehört.

Schon immer hatte die Schule für alle Bewohner des Stadtteils eine besondere Bedeutung als kommunikative und integrative Einrichtung. Gerade für die kleinsten Schüler ist es wichtig, diese nach dem Motto "kurze Beine, kurze Wege" in der Nähe zu haben.

Der "Sprung über die Elbe" darf auch an Georgswerder nicht vorbei gehen. Eine Aufwertung der Quartiers kann aber nur gelingen, wenn es mindestens für die Kleinsten auch Bildungseinrichtungen vor Ort gibt.

Bei der "Bildungsoffensive Elbinseln" darf es keine Verlierer geben. Eine Verbesserung des Angebotes darf nicht mit Verschlechterungen in einzelnen Regionen einhergehen.

Der einzügige Standort galt stets auch deshalb als gesichert, weil es den Lehrern durch die enge Zusammenarbeit mit den Vertretern der in Georgswerder lebenden Sinti-Familien gelang, den Kindern einen niedrigschwelligen Schulbesuch zu ermöglichen und somit auch ihr Recht auf Schulbildung zu gewährleisten.

Jetzt gibt es dennoch Überlegungen, den Schulstandort Rahmwerder Straße aufzugeben.

Die Bezirksversammlung möge daher beschließen:

  1. Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hält den Grundschulstandort Rahmwerder Straße für unverzichtbar.
  2. Die Verwaltung wird aufgefordert, sich mit ihren Möglichkeiten für den Erhalt der Grundschule in Georgswerder einzusetzen.
  3. Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, die Auffassung der Bezirksversammlung gegenüber dem Senat und den Behörden zu vertreten.
  4. Die zuständigen Stellen werden aufgefordert, die Unsicherheit über den Standort schnellstmöglich zu beenden, damit die Anmeldezahlen des neuen Jahrganges an der Schule Rahmwerder Str. möglichst wenig leiden.

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