Gymnastikhalle an der GHR-Schule Steinadlerweg jetzt endlich bauen !
Veröffentlich am 23. April 2009
Folgenden Antrag habe ich am 23.04.2009 in die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte eingebracht:
Interfraktioneller Antrag der Abgeordneten Frank Ramlow, Kerstin Gröhn, Falko Droßmann, Hans-Jörg Schmidt, Thomas Stölting (SPD), Michael Osterburg (GAL)
Gymnastikhalle an der GHR-Schule Steinadlerweg endlich bauen !
An der Grund- Haupt- und Realschule Steinadlerweg werden seit 57 Jahren über 570 Schüler und Schülerinnen beschult. Es gibt nur eine Turnhalle. Vor drei Jahren wurde die 3. Sportstunde in Hamburg verbindlich eingeführt. Seit dem gibt es, besonders in den Wintermonaten, Probleme, diese umzusetzen. Etwa 150 Grundschüler haben Sportunterricht in der Aula. Dort kann nur provisorischer Unterricht erteilt werden, weil z.B. keine Geräte zur Verfügung stehen. 90 Schüler und Schülerinnen der neunten und zehnten Klassen haben ihren Sportunterricht in der Nachbarschule Speckenreye. Dieser Standort ist 2 KM entfernt. Da die Sportstunde in der 6. und 7. Unterrichtsstunde erteilt wird, müssen die Schüler und Schülerinnen erst zur Speckenreye laufen und damit geht wertvolle Unterrichtszeit verloren.
Bereits im Frühjahr 2008 wurde der Schulleitung der Schule Steinadlerweg mitgeteilt, dass die Gymnastikhalle genehmigt ist, die Baupläne abgeschlossen sind, Gelder zur Verfügung stehen und mit dem Bau nach den Sommerferien im August 2008 begonnen wird. Aufgrund der Schulreform wurde der Bau auf unbestimmte Zeit verschoben.
Am 30. März 2009 hat die regionale Schulentwicklungskonferenz (RSK2), bereits nach der vierten Sitzung, ihre Empfehlung für die Schulstandorte in der Region Billstedt, Horn und Mümmelmannsberg abgegeben. Die Empfehlung der RSK 2 war einstimmig und der Schulstandort Steinadlerweg wird zur vollwertigen Primarschule (Klasse 0 – 6).Damit wird weiterhin für mindestens 20 Klassen bei je drei Wochenstunden Sportunterricht ein entsprechendes Raumangebot benötigt.
In dem Antwortschreiben, auf die kleine Anfrage vom 22.01.09 ( Drucksache 19/302/08) , teilt die Behörde für Schule und Berufsbildung mit, dass erst die Ergebnisse der RSK abgewartet werden und dann mit der Umsetzung der Baumassnahmen begonnen werden kann.
Dies vorausgeschickt, möge die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte beschließen:
1.Der Bezirksamtsleiter wird aufgefordert, sich gegenüber den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass mit dem Bau der Gymnastikhalle unverzüglich begonnen wird.
2.Der Ausschuss Schule, Kita, Sport (SKS) wird zeitnah informiert, wann mit dem Bau und der Fertigstellung der Halle zu rechnen ist.
Mein Antrag wurde einstimmig, von allen Parteien, angenommen.
Am 11.Juni 2010 war es endlich soweit – die 200 Quadratmeter große Halle wurde feierlich im Rahmen eines Schulfestes eingeweiht. Rund 1,3 Millionen Euro hat die Halle gekostet. Finanziert wurde sie aus dem Konjunkturprogramm. Über das eine oder andere Extra freuen sich nicht nur die Schüler: ein kuscheliger Prallschutz an den Wänden beugt Unfällen vor, ein alarmgesteuerter Notausgang macht Drückebergern den Garaus und schwenk- und versenkbare Geräte sorgen für eine hohe Flexibilität bei der Nutzung der Sportstätte.
SPD fordert: Lehrschwimmbecken statt Leerschwimmbecken
Veröffentlich am 17. Dezember 2008
Im Streit um die Zukunft der Hamburger Lehrschwimmbecken hat die SPD-Bürgerschaftsfraktion dem Senat unverantwortliches Taktieren vorgeworfen. 2005 hatte der CDU-Senat beschlossen, die Lehrschwimmbecken zu schließen. Vereine und Initiativen hatten sich darauf hin zunächst erfolgreich bemüht, den Betrieb auch ohne Behördengelder fortzuführen. Dieses Engagement droht jetzt aufgrund finanzieller Belastungen – etwa durch Kosten für Energie – zu scheitern.
Der Senat habe den Trägern Investitionsruinen übergeben. Es sei politisch dilletantisch, die Vereine jetzt mit ihren Problemen alleine zu lassen. Das Handeln des Senats brüskiere Vereine und Organisationen, die Kinder und Jungendlichen das Schwimmen beibringen wollen.
Die GHR-Schule Steinadlerweg in Horn hat ein Lehrschwimmbecken. Das Gebäude wurde 2005 für viel Geld saniert. Die Technik ist allerdings veraltet und muss erneuert werden. Bis Juli 2008 wurde das Lehrschwimmbecken nicht nur von Grundschülern der Schule Steinadlerweg genutzt, sondern auch von vier umliegenden Schulen. Auch Vereine nutzen das Becken. Nun wurde, auf Veranlassung der Schulbehörde, das Lehrschwimmbecken im August 2008 geschlossen. Das Wasser wurde abgelassen. Die Schule muss das Gebäude allerdings noch weiter beheizen, damit keine Schäden entstehen. Die Grundschulkinder werden mit Bussen (kostenpflichtig für die Eltern!) in das Archenholzbad nach Billstedt gebracht. Damit geht wichtige Unterrichtszeit verloren. Bis zum heutigen Tag ist ungewiss, was mit dem Lehrschwimmbecken weiter passiert.
Wie wichtig frühes Schwimmen lernen ist, zeigten jedes Jahr die Bilanzen der Rettungsdienste. Experten und vor allem die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft gingen davon aus, dass mangelnde Schwimm-Erfahrung und Überschätzung Hauptgründe für Todesfälle durch Ertrinken sind.
Der Senat ignoriere Fakten, die sein Handeln fragwürdig erscheinen lassen. So sei die Auslastung der Lehrschwimmbecken wie in der Vergangenheit konstant gut. Der Senat hat in den Überlassungsverträge festgelegt, dass die jeweiligen Betreiber die Bewirtschaftungs- und Bauunterhaltungskosten zu tragen haben. Der Senat gestehe jedoch ein, dass ein erheblicher Sanierungsstau zwischen 400.000 und 800.000 Euro je Lehrschwimmbecken besteht. Hinzu kämen jetzt Nachzahlungen für Energieversorgung. Die Kalkulation der Träger erfolgte auf Datengrundlage der Behörde. Wenn es jetzt zu Nachforderungen kommt, stellt sich die Frage, ob in der Behörde richtig gerechnet und kalkuliert worden ist. Selbst finanziell gut dastehende Vereine tun sich schwer, eine solche Nachzahlung zu stemmen.
Die SPD fordert den Senat auf, ein zukunftsfähiges und tragendes Konzept für den Erhalt der Lehrschwimmbecken vorzulegen. Schaffen Sie Planungssicherheit für die betroffenen Vereine. Und sorgen Sie dafür, das aus den Lehrschwimmbecken keine Leerschwimmbecken werden!
Gymnastikhalle an der Schule Steinadlerweg endlich bauen !
Veröffentlich am 3. Dezember 2008
Am Montag, den 1.12.08 fand die 4. Sitzung des Ausschusses für Schule, Kita und Sport der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte statt.
Zwei wesentliche Dinge wurden in der Sitzung deutlich:
1. Es besteht ein Renovierungsstau an den Sportplätzen in Hamburg-Mitte von zur Zeit rund 3 Mio. Euro. Viele Sportanlagen müssen dringend renoviert werden. Aber dazu fehlt das Geld. Obwohl die Rahmenzuweisungen für die Sportstätten für das Jahr 2009 um über 40.000 € gestiegen sind, wird die Fachbehörde mit der Zuweisung von 866.000 Euro nicht auskommen, alle Sportanlagen in Hamburg-Mitte zu unterhalten.
2. Auf Nachfrage, warum die zugesagte Gymnastikhalle an der Schule Steinadlerweg in Horn noch nicht gebaut wurde, antwortete die Behörde, man will erst die zukünftigen Schulstandorte abwarten und dann ggf. mit dem Bau beginnen.
Das ist natürlich nur ein Vorwand, um notwendige Investitionen aufzuschieben. Dabei wird die Halle dringend benötigt. Ich habe deshalb die folgende Anfrage an die Schulbehörde gestellt:
Betr.:Gymnastikhalle an der GHR-Schule Steinadlerweg in Horn
An der Grund- Haupt- und Realschule Steinadlerweg werden seit 57 Jahren über 570 Schüler und Schülerinnen beschult. Es gibt nur eine Turnhalle. Vor drei Jahren wurde die 3. Sportstunde in Hamburg verbindlich eingeführt. Seit dem gibt es, besonders in den Wintermonaten, Probleme, diese umzusetzen. Etwa 150 Grundschüler haben Sportunterricht in der Aula. Dort kann nur provisorischer Unterricht erteilt werden, weil z.B. keine Geräte zur Verfügung stehen. 90 Schüler und Schülerinnen der neunten und zehnten Klassen haben ihren Sportunterricht in der Nachbarschule Speckenreye. Dieser Standort ist 2 KM entfernt. Da die Sportstunde in der 6. und 7. Unterrichtsstunde erteilt wird, müssen die Schüler und Schülerinnen erst zur Speckenreye laufen und damit geht wertvolle Unterrichtszeit verloren.
Bereits im Frühjahr 2008 wurde der Schulleitung der Schule Steinadlerweg mitgeteilt, dass die Gymnastikhalle genehmigt ist, die Baupläne abgeschlossen sind, Gelder zur Verfügung stehen und mit dem Bau nach den Sommerferien im August 2008 begonnen wird.
In den laufenden regionalen Schulentwicklungskonferenzen wurde deutlich, dass der Schulstandort Steinadlerweg auf jeden Fall voll erhalten bleibt. Voraussichtlich wird sich der Standort zur vollwertigen Primarschule (Klasse 0 – 6) mit einer Kooperation der Nachbarschulen Hermannstal und Schule Beim Pachthof zur Stadtteilschule entwickeln. Damit werden weiter mindestens 570 Schüler und Schülerinnen die Schule besuchen.
Es besteht also kein Grund, die zukünftigen Schulstandorte abzuwarten und mit dem Bau der Gymnastikhalle erst Ende 2009 zu beginnen.
Ich frage in diesem Zusammenhang die Schulbehörde:
1. Warum wurde im August 2008 nicht mit den geplanten Baumaßnahmen begonnen ?
2. Wann ist mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme der Halle zu rechnen?
3. Wie lange beträgt die Bauzeit?
4. Wie hoch sind die Kosten zur Erstellung der Halle?
5. Wann wurde der Bauantrag eingereicht?
6. Seit wann liegt die Baugenehmigung vor?
7. Welche Firma wurde mit der Erstellung der Halle beauftragt?
Lehrschwimmbecken an der GHR-Schule Steinadlerweg in Horn
Veröffentlich am 17. November 2008
Kleine Anfrage der Abgeordneten Frank A. Ramlow, Hansjörg Schmidt, Fred Rebensdorf, Kerstin Gröhn, Dirk Sielmann (SPD) und Fraktion vom 13.5.2008 und Antwort des Bezirksamtes
Betr.: Lehrschwimmbecken an der GHR-Schule Steinadlerweg in Horn
An Hamburgs Schulen gibt es noch etwa neun Lehrschwimmbecken. Dies sind kleine Schwimmhallen, die auf dem Gelände der Schulen stehen. 2005 wollte der CDU-Senat die Lehrschwimmbecken schließen. Es wurden dann von den Schulen private Träger gefunden, die den notwendigen Betrieb aufrechterhalten konnten. Im Fall der Schule Steinadlerweg ist dies der Hamburger Turnerbund von 1862 e.V. (HTB62).
Die Lehrschwimmbecken sind für das lebenswichtige Ziel des Schwimmenlernens im Kleinkindalter für die Schulen und die Kitas in den Stadtteilen unverzichtbar. Nun wurde der Überlassungsvertrag zwischen dem HTB62 und der Freien und Hansestadt Hamburg, vertreten durch die Behörde für Bildung und Sport, diese vertreten durch die Finanzbehörde, Immobilienmanagement, fristlos zum 31.Mai 2008 gekündigt.

