Regionale Schulentwicklungskonferenz RSK2 gibt bereits nach der 4.Sitzung ihre Standortempfehlung ab

Veröffentlich am 30. März 2009  

rsk-4-004Am 30.3.09 fand in der Gesamtschule Öjendorf die 4. regionale Schulentwicklungskonferenz (RSK) für den Bereich Billstedt, Mümmelmannsberg und Horn statt. Diese Konferenz setzt sich aus Schulleitern, Lehrern, Eltern und Schüler zusammen und soll Empfehlungen für die zukünftigen Standorte der Primar- und Stadtteilschulen ab dem Schuljahr 2011 / 2012 abgeben.
Die Teilnehmer der RSK 2 (Billstedt, Horn, Mümmelmannsberg) konnten bereits nach der 4. Konferenz ihre Standortempfehlung abgeben. Damit ist die Region Billstedt mit ihrer Arbeit bereits als erste von 22 RSK`s fertig und hier wird es keine 5. RSK- Sitzung mehr geben.

Folgende Standorte wurden von den Mitgliedern geplant:

Primarschulen: An der Glinder Au (3zügig) Billbrookdeich (1zügig) Bonhoefferstr. (3) Möllner Landstr. (4) Archenholzstr. (4) Mümmelmannsberg (6) Rahewinkel (5) Fuchsbergredder (3), Stengelestr (5), Speckenreye (2), Steinadlerweg (3), Sterntalerstr. (2), Beim Pachthof (3) ,Rhiemsweg (3).
Stadtteilschulen: Horn ( Sek1 6 zügig, Sek 2 4 zügig), Öjendorf (6), Mümmelmannsberg ( Sek1 7 zügig, Sek 2 3 zügig), St. Georg in Horn (4).
Gymnasium: Kurt-Körber ( 3 zügig)

An den Schulen Glinder Au, Bonhoefferstr., Möllner Landstr., Stadtteilschule Öjendorf sind Zubauten / Ausbauten notwendig. Der Standort „St. Georg in Horn“ im Querkamp muss wiederhergestellt und renoviert werden.
Die Mitglieder übergaben Ihre Standortempfehlung den Behördenvertreter Herrn Reichel.

So geht es nun weiter:
Wenn alle 15 RSK`s mit ihrer Arbeit fertig sind, werden die Ergebnisse ins Netz gestellt. Es erfolgt dann ein Feedback durch die Schulbehörde an die jeweiligen RSK`s. Dies soll noch bis zu den Sommerferien erfolgen.
Am 2. Juni 2009 gibt es dann einen feierlichen Empfang im Rathaus für alle Teilnehmer der RSK`s.
Im Sommer / Spätherbst wird dann das Beteiligungsverfahren in die Bezirks-versammlungen, Elternkammer und Kreiselternratsvertretung kommen. Ende 2009 folgt die Entscheidung der Deputation. Zur Anmelderunde 2010 ( Frühjahr 2010) sind dann alle Standorte geklärt.

Frank Ramlow, schulpolitischer Sprecher der SPD – Bezirksfraktion und Vorsitzender des Kreiselternrates war in der RSK 2 an allen Konferenzen beteiligt und konnte so Einfluss auf die Standortempfehlung nehmen. Frank Ramlow: „ Die Zusammenarbeit aller Beteiligten in der RKS 2 ist sehr gut gewesen und wir werden diese Standortempfehlungen in der Bezirksversammlung HH-Mitte so unterstützen. Wir fordern Schulsenatorin Goetsch auf, die vorgelegten Standorte zu genehmigen und die erforderlichen Zubauten umgehend zu planen und umzusetzen“.

Dritte regionale Schulentwicklungskonferenz

Veröffentlich am 28. Februar 2009  

Die Raumplanungen sind in der RSK 2 ( Billstedt, Horn, Mümmelmannsberg ) Weitgehens abgeschlossen. Die Mitglieder der RSK 2 haben folgende Standorte geplant:

Primarschulen:
Rhiemsweg ( Ganztagsschule ), Stengelestr. / Hermannstal ( vierzügig ), Sterntalerstr. / Fuchsbergredder ( beide Schulen auf Eigenständigkeit ), Beim Pachthof ( vierzügig von Klasse 0 – 6 ), Speckenreye / Steinadlerweg ( Teilgebundene Ganztagsschule ), Billbrookdeich ( muss auf jeden Fall eigenständig bestehen bleiben ), Archenholzstr., Bonhoefferstr. ( hier soll noch ein Hort eingerichtet werden ) , Möllner Landstr., An der Glinder Au, Rahewinkel, Mümmelmannsberg.
Stadtteilschulen:
Horn, Öjendorf ( gemeinsame Oberstufe mit Kurt-Körber-Gymnasium ), Mümmelmannsberg, Pergamentweg, Querkamp ( ehem. Gym. St. Georg in Horn) kein Platz für geplante Produktionsschule
Gymnasium:
Kurt-Körber-Gymnasium

Die nächste Konferenz findet am 30. März 2009 statt. Dann soll es um die Profile der Schulen gehen.

Schulreform – Massiver Widerstand führt zum Teilerfolg

Veröffentlich am 17. Januar 2009  

goetsch15109In dem veröffentlichten 5. Schulbrief kündigt die Schulbehörde an, dass die Schüler der derzeitigen 3. Klassen der Grundschulen nun doch regulär in die 5. Klassen der weiterführenden Schulen gehen dürfen. Damit wird die Einführung der Primarschule für die dritten Klassen praktisch um ein Jahr verschoben. Schulsenatorin Goetsch beugt sich der massiven Kritik der letzten Wochen.
Ab dem Schuljahr 2010 / 2011 wird es für die jetzigen Drittklässler beide Systeme parallel geben: das alte mit der vierjährigen Grundschule und das neue mit der Primarschule. Die Eltern der Drittklässler haben letztmalig die Wahl zwischen Stadtteilschule, Gymnasium oder Primarschule.
Damit entstehen weitere Probleme. Denn niemand kann heute sagen, wie viele Eltern ihre Kinder auf eine Primarschule schicken wollen – und wie viele das alte System bevorzugen. Völlig unklar ist somit auch, wie viele und welche Schulen sich schon 2010 umstellen oder eben noch ein Jahr nach dem alten System weiterarbeiten.
Fest steht nun, dass 2011 alle Fünftklässler Primarschüler sind. Die Wahlfreiheit der Eltern gilt dann nicht mehr – das betrifft auch die Schüler, die heute die zweiten Klassen besuchen.

Ich freue mich mit den fast 15.000 Drittklässlern, dass sie ab dem kommenden Schuljahr nun nicht zu Versuchskaninchen werden. Aber die Probleme der Primarschule sind durch die Verschiebung nicht gelöst worden – sie sind nur aufgeschoben. In allen 22 regionalen Schulentwicklungskonferenzen wurde deutlich, dass an ca. 80 % der Grundschulen ein erheblicher Raummangel besteht. Da die Schulbehörde möglichst wenig Geld ausgeben will um die nötigen Ausbauten der Schulen zu finanzieren, müssen die Primarschulen nach Klasse drei geteilt und an einem anderen Standort weitergeführt werden. Das wäre ein erheblicher Nachteil zur jetzigen vierjährigen Grundschule.

Alle regionale Schulentwicklungskonferenzen befassen sich bislang ausschließlich mit der Raumplanung. Über die Bildungsangebote, Unterricht und Pädagogik der Schulen wird dagegen nicht diskutiert. Eine vernünftige Schulplanung ist so nicht möglich.

Unsere Forderungen:
1. Primarschule von Klasse 0 – 6 an einem Standort. Grundschüler lernen am besten vor Ort ohne zusätzliche Raum- oder Standortwechsel. Schüler und Stadtteile brauchen deshalb in der Nachbarschaft vollwertige Schulen mit eigener Schulleitung.
2. Der Fremdsprachenunterricht in den Klassen 5 und 6 muss ohne Einschränkungen in Qualität und Quantität erhalten bleiben und in der gesamten Primarstufe verbessert werden.
3. Zur Chancengleichheit für Risikoschüler müssen wirksame Konzepte erarbeitet werden, insbesondere die Einrichtung von Förderkursen.
4. Die Wahl einer Primarschule darf nicht zur Vorentscheidung über die weiterführende Schule werden. Wir sind daher gegen die Verzahnung von Primarschulen mit Gymnasien.

Kreiselternratsvorsitzende treffen Bildungssenatorin Goetsch

Veröffentlich am 13. Dezember 2008  

div-bilder-0112Am 11.12.08 trafen sich die 15 Vorsitzende der Kreiselternräte Hamburgs zusammen mit dem Vorstand der Elternkammer mit Bildungssenatorin Christa Goetsch und ihrem Leiter des Planungsstabs der Schulreform, Hans-Peter de Lorent im Landesinstitut für Lehrerbildung.

Goetsch betonte in der Fragestunde, dass sie den Zeitplan zur Einführung der Primarschule nicht ändern wird. Zuletzt hatte es Stimmen von GAL-Koalitionspartner CDU gegeben, die eine Verschiebung der Reform nicht ausgeschlossen hatten.
Laut Schulreform sollen die zukünftigen Primarschulen mindestens dreizügig sein. Goetsch sagte, dass Ihre Behörde auch zweizügige Primarschulen zulassen wird. Das verkürzt die Schulwege. Andererseits können größere Primarschulen ein besseres Angebot zum Beispiel bei Fremdsprachen vorlegen, die für den Übergang zur weiterführenden Schule wichtig sind.

Auf Nachfrage, warum der geschlossene Schulstandort, St. Georg in Horn, der dringend für eine Stadtteilschule benötigt wird, noch nicht saniert und umgebaut wird, antwortete die Senatorin nur knapp, dass sie noch keine Empfehlung der regionalen Schulentwicklungskonferenz erhalten hat. Sprechen denn die Schulaufsichtbeamten nicht mit ihrer Senatorin? In der RSK Billstedt wurde eine ganz klare Empfehlung ausgesprochen, dass der stillgelegte Schulstandort dringend benötigt wird.

Auch der gefürchtete Raummangel an den zukünftigen Schulstandorte wurde angesprochen. Es wird vermutet, dass etwa 77 Klassenzüge mit jeweils rund 100 Schülern, also mindestens 7700 Schüler buchstäblich auf der Straße sitzen werden. Goetsch gab zu, dass es an einige Standorten „Zubauten“ geben wird. Diese sollen aber so gering wie möglich ausfallen. Wir sind gespannt, wie sie das in Billstedt / Horn lösen will. Hier sind sieben von neun Grundschulen zu klein und müssten dringend erweitert werden. Das hat auch schon die RSK Billstedt festgestellt.

Zuletzt noch ein wichtiger Punkt:
Wenn Schüler und Schülerinnen am Gymnasium angenommen worden sind, können die Gymnasien die Schüler, bei schlechter werdenden Leistungen, nicht abschulen. Eltern haben aber die Möglichkeit, ihre Kinder vom Gymnasium zu nehmen und auf eine Stadtteilschule zu schicken.

Da die Bildungssenatorin sich um gut eineinhalb Stunden verspätet hatte, blieben viele Fragen unbeantwortet. Es wird daher eine weitere Fragestunde im Februar 2009 geben.

Zweite regionale Schulentwicklungskonferenz

Veröffentlich am 24. November 2008  

Heute fand in der Region Billstedt, Horn, Mümmelmannsberg die zweite regionale Schulentwicklungskonferenz (RSK) statt.
Nachdem die Teilnehmer mit neuem Zahlenmaterial (Raumbestand der Schulen, Schülerzahlen, benötigte Zügigkeiten der Primar- und Stadtteilschulen) ausgestattet worden waren, erfolgte die Gruppenarbeit. Die Teilnehmer setzten sich in drei Gruppen zusammen: Region Billstedt, Region Horn und Region Mümmelmannsberg. In jeder Gruppe waren Lehrer, Schüler, Eltern und Gäste vertreten.Gemeinsam wurde in der jeweiligen Gruppe erarbeitet, wo die Standorte der Primar- und Stadtteilschule sein könnten und wie viele Züge die Schule aufnehmen kann. Dabei wurde klar, dass Lehrer eine andere Vorstellung haben als Eltern. In keiner Region gibt es genügend Raumbestand – es muss kräftig gebaut werden. Es wurde auch deutlich, dass der Schulstandort „St.Georg in Horn“ im Querkamp unbedingt benötigt wird, um dort eine Stadtteilschule zu installieren.
Folgende Standorte könnte es geben:
- Stadtteilschule Horn, Mümmelmannsberg, Öjendorf und Zusammenschluss der Oberstufe der HR-Schulen Steinadlerweg, Beim Pachthof + Hermannstal auf dem Gelände des ehem. Gym. St. Georg in Horn
- 5-zügige Primarschule Stengelestraße mit dem Gelände der Schule Hermannstal
- 4-zügige Primarschule Beim Pachthof
- jeweils 2-zügige Primarschule Fuchsbergredder, Sterntaler und Speckenreye
- jetzige GHR-Schule Steinadlerweg 2-4 zügige Primarschule –ggf. bis Klasse 7 oder 8
- Billbrookdeich bleibt 1-zügig
- Glinder Au, Bonhoefferstr. Platz für 2-zügige Primarschule, müsste aber möglichst auf 3-Zügigkeit erweitert werden
- auch die Grundschulen Rahewinkel und Mümmelmannsberg müssten erweitert werden um alle Kinder in der Region aufzunehmen, ggf. 2-zügiger Primarschulstandort in der Stadtteilschule Mümmelmannsberg

Dies sind zurzeit noch keine endgültigen Standorte. Die Planungen gehen weiter auf der nächsten RSK am 9. Februar 2009 in der Gesamtschule Öjendorf.