Erfolgreiche SPD Kommunalpolitik in Hamburg-Mitte

Veröffentlich am 30. April 2011  

Jubel bei der Mitte-SPD: Das Science-Center „MINTarium“ in Mümmelmannsberg kommt. Mit 150.000 Euro hatte die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte das Projekt in der letzten Legislaturperiode bezuschusst. Dies war die bislang größte Einzelförderung durch Mittel der Bezirksversammlung im Bildungsbereich. „Nun ist es gelungen, die Gesamtfinanzierung sicherzustellen“, gab Kerstin Gröhn, Vize-Chefin der SPD-Bezirksfraktion Mitte, am Mittwoch bekannt. „Mümmelmannsberg bekommt ein neuartiges Bildungszentrum“, freut sich Gröhn.
Hinter dem Namen MINTarium verbirgt sich eine deutschlandweit einzigartige Verknüpfung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) in Form eines Science Centers. Grundlage des Projekts ist die Erweiterung des technischen Labors (TechLab) an der Gesamtschule Mümmelmannsberg, das um eine Dauerausstellung Mathematik zum Anfassen und eine Schiffbauwerkstatt ergänzt wird.
Das MINTarium soll das Interesse an MINT-Fächern fördern und der Berufsorientierung dienen. Insbesondere Mädchen und junge Frauen sollen verstärkt an die MINT-Fächer herangeführt werden. Die Strahlkraft des Projekts geht dabei weit über den Entwicklungsraum Billstedt-Horn und die Hamburgischen Landesgrenzen hinaus. Pro Jahr sollen insgesamt 40.000 – 50.000 Kinder und Jugendliche, Lehrkräfte sowie sonstige Interessierte erreicht werden. Die Besucher des MINTariums sind die Ingenieure von morgen.
„Es freut uns sehr, dass es dem Bezirksamt Hamburg-Mitte gelungen ist, gemeinsam mit den Fachbehörden für Schule und Berufsbildung (BSB) und für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) nun die Finanzierung des MINTariums sicherzustellen. Ohne unsere Bezuschussung in der letzten Legislaturperiode wäre das Projekt vermutlich ins Stocken gekommen“, sagt die Billstedter SPD-Bezirksabgeordnete Gröhn. Und weiter: „Das MINTarium kann für Mümmelmannsberg einen erheblichen Nutzen haben.
Abgesehen von den entstehenden Kooperationsmöglichkeiten, die die Bildungsmöglichkeiten im Stadtteil selber erhöhen, entsteht hier auch eine neue, imagefördernde Assoziation mit Mümmelmannsberg. Das MINTarium ermuntert hoffentlich den ein oder anderen dazu, öfter mal einen zweiten Blick auf den Stadtteil zu wagen, und seine positiven Seiten zu erkennen.“

Öffentliche Förderung des Eltern-Kind-Zentrums in der Mümmelmaus

Veröffentlich am 31. Mai 2009  

Folgender Antrag von Frank Ramlow (SPD) und Constanze Manze (CDU) wurde am 28.05.2009 in der Bezirksversammlung HH-Mitte eingebracht und einstimmig beschlossen:

Im Bezirksausschuss für Schule, Kita und Sport wurde am 25. Mai 2009 zum Thema „Eltern-Kind-Zentrum“ referiert. Als Referenten sind eingeladen gewesen Herr Vierkant von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) sowie Frau Muß und Herr Clemens von der Rudolf-Ballin-Stiftung, um das Eltern-Kind-Zentrum in dem „Kinderhaus Mümmelmaus“ in Mümmelmannsberg vorzustellen.

Herr Vierkant von der BSG erläuterte das überarbeitete Konzept der Einrichtung von Eltern-Kind-Zentren (EKIZ) in Hamburg. Seit 2006 wurden in Hamburg insgesamt 22 staatlich finanzierte EKIZ und ein selbstfinanziertes Eltern-Kind-Zentrum eingerichtet.

Frau Muß und Herr Clemens haben den Ausschussmitgliedern die Arbeit des Eltern-Kind-Zentrums im „Kinderhaus Mümmelmaus“ vorgestellt. Die Rudolf-Ballin-Stiftung hatte den Bedarf und die dringende Notwendigkeit für ein derartiges EKIZ in der Großsiedlung Mümmelmannsberg früh erkannt und entsprechend gehandelt, indem man in Eigenregie das Eltern-Kind-Zentrum aufbaute mit der Maßgabe, diese Einrichtung anzuschieben.

Eine dauerhafte Eigenfinanzierung eines Eltern-Kind-Zentrums ist von einem privaten Träger nicht zu leisten. Da es sich um die Wahrnehmung originär öffentlicher Aufgaben handelt, müssen Eltern-Kind-Zentren gänzlich oder überwiegend von öffentlichen Stellen finanziert werden.

Um die vorhandenen Kompetenzen und Räumlichkeiten zu nutzen, sollte die BSG die Rudolf-Ballin-Stiftung bei der Einrichtung des für den Bereich Mümmelmannsberg geplanten öffentlich finanzierten Eltern-Kind-Zentrums entsprechend berücksichtigen.

Dies vorausgeschickt, möge die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte beschließen:

Die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz wird aufgefordert, bei der Einrichtung eines staatlich finanzierten Eltern-Kind-Zentrums das vorhandene Eltern-Kind-Zentrum der Rudolf-Ballin-Stiftung im „Kinderhaus Mümmelmaus“ zu berücksichtigen. Die Bezirksversammlung präferiert die Rudolf-Ballin-Stiftung aufgrund des nachgewiesenen Kompetenzvorsprungs und der be-reits vorhandenen Infrastruktur im „Kinderhaus Mümmelmaus“.

Dritte regionale Schulentwicklungskonferenz

Veröffentlich am 28. Februar 2009  

Die Raumplanungen sind in der RSK 2 ( Billstedt, Horn, Mümmelmannsberg ) Weitgehens abgeschlossen. Die Mitglieder der RSK 2 haben folgende Standorte geplant:

Primarschulen:
Rhiemsweg ( Ganztagsschule ), Stengelestr. / Hermannstal ( vierzügig ), Sterntalerstr. / Fuchsbergredder ( beide Schulen auf Eigenständigkeit ), Beim Pachthof ( vierzügig von Klasse 0 – 6 ), Speckenreye / Steinadlerweg ( Teilgebundene Ganztagsschule ), Billbrookdeich ( muss auf jeden Fall eigenständig bestehen bleiben ), Archenholzstr., Bonhoefferstr. ( hier soll noch ein Hort eingerichtet werden ) , Möllner Landstr., An der Glinder Au, Rahewinkel, Mümmelmannsberg.
Stadtteilschulen:
Horn, Öjendorf ( gemeinsame Oberstufe mit Kurt-Körber-Gymnasium ), Mümmelmannsberg, Pergamentweg, Querkamp ( ehem. Gym. St. Georg in Horn) kein Platz für geplante Produktionsschule
Gymnasium:
Kurt-Körber-Gymnasium

Die nächste Konferenz findet am 30. März 2009 statt. Dann soll es um die Profile der Schulen gehen.

Zweite regionale Schulentwicklungskonferenz

Veröffentlich am 24. November 2008  

Heute fand in der Region Billstedt, Horn, Mümmelmannsberg die zweite regionale Schulentwicklungskonferenz (RSK) statt.
Nachdem die Teilnehmer mit neuem Zahlenmaterial (Raumbestand der Schulen, Schülerzahlen, benötigte Zügigkeiten der Primar- und Stadtteilschulen) ausgestattet worden waren, erfolgte die Gruppenarbeit. Die Teilnehmer setzten sich in drei Gruppen zusammen: Region Billstedt, Region Horn und Region Mümmelmannsberg. In jeder Gruppe waren Lehrer, Schüler, Eltern und Gäste vertreten.Gemeinsam wurde in der jeweiligen Gruppe erarbeitet, wo die Standorte der Primar- und Stadtteilschule sein könnten und wie viele Züge die Schule aufnehmen kann. Dabei wurde klar, dass Lehrer eine andere Vorstellung haben als Eltern. In keiner Region gibt es genügend Raumbestand – es muss kräftig gebaut werden. Es wurde auch deutlich, dass der Schulstandort „St.Georg in Horn“ im Querkamp unbedingt benötigt wird, um dort eine Stadtteilschule zu installieren.
Folgende Standorte könnte es geben:
- Stadtteilschule Horn, Mümmelmannsberg, Öjendorf und Zusammenschluss der Oberstufe der HR-Schulen Steinadlerweg, Beim Pachthof + Hermannstal auf dem Gelände des ehem. Gym. St. Georg in Horn
- 5-zügige Primarschule Stengelestraße mit dem Gelände der Schule Hermannstal
- 4-zügige Primarschule Beim Pachthof
- jeweils 2-zügige Primarschule Fuchsbergredder, Sterntaler und Speckenreye
- jetzige GHR-Schule Steinadlerweg 2-4 zügige Primarschule –ggf. bis Klasse 7 oder 8
- Billbrookdeich bleibt 1-zügig
- Glinder Au, Bonhoefferstr. Platz für 2-zügige Primarschule, müsste aber möglichst auf 3-Zügigkeit erweitert werden
- auch die Grundschulen Rahewinkel und Mümmelmannsberg müssten erweitert werden um alle Kinder in der Region aufzunehmen, ggf. 2-zügiger Primarschulstandort in der Stadtteilschule Mümmelmannsberg

Dies sind zurzeit noch keine endgültigen Standorte. Die Planungen gehen weiter auf der nächsten RSK am 9. Februar 2009 in der Gesamtschule Öjendorf.